G3 Die THG-Emissionen beim Bauen werden reduziert.

G3b Optimierung der Baumaterialien
Zur Reduktion von indirekten THG-Emissionen
Hauptziel
Um die indirekten THG-Emissionen zu reduzieren, müssen die Art und die Menge der eingesetzten Baumaterialien optimiert werden. Es sollen möglichst THG-reduzierte Baumaterialien verwendet werden, wie zum Beispiel erneuerbare, nachwachsende Materialien. Da vor allem bei der Erstellung von Baustahl und Zement (Beton) aktuell noch hohe THG-Emissionen entstehen, sollte so wenig Beton wie möglich verbaut und dieser dort eingesetzt werden, wo er am dringendsten benötigt wird.
Bisher sind klimafreundlich hergestellter Baustahl und Zement zu wenig verfügbar und zu teuer. Die Industrie hat sich aber hohe Ziele zur Reduktion der Treibhausgase gesetzt.
Künftige Grenzwerte in der kantonalen Gesetzgebung für indirekte Emissionen in der Regelbauweise sind wichtig, damit sich klimafreundliche Baumaterialien durchsetzen können.
Die Reduktion der indirekten Emissionen soll durch die Umsetzung der Handlungsfelder G3a–G3c erfolgen. Welchen Beitrag die Optimierung der Baumaterialien zur Zielerreichung leistet, kann nicht quantifiziert werden und ist je Bauprojekt unterschiedlich.
Ziel
G3 Die THG-Emissionen beim Bauen werden reduziert.