
M5 Klimaschonender Inlandverkehr
Zur Reduktion von indirekten THG-Emissionen
Hauptziel
Dieses Handlungsfeld fokussiert auf den Pendlerverkehr und die Freizeitmobilität innerhalb der Schweiz und auf die Reduktion des motorisierten Inlandverkehrs (MIV) der Zürcher Stadtbevölkerung.
Es orientiert sich stark an den Handlungsfeldern zur Reduktion der direkten THG-Emissionen im Bereich Mobilität. Diese zielen darauf ab, innerhalb der Stadtgrenzen das Verkehrsaufkommen zu verringern, den Verkehr in Richtung Umweltverbund zu verlagern und den MIV verträglich abzuwickeln. Die darin enthaltenen Massnahmen wirken auch ausserhalb des Stadtgebiets und reduzieren so die indirekten THG-Emissionen. Stadtzürcher*innen, die sich ein E-Auto kaufen, fahren dieses beispielsweise auch ausserhalb der Stadtgrenze.
In welchem Ausmass die Handlungsfelder zur Reduktion der direkten THG-Emissionen tatsächlich den gesamten klimaschonenden Inlandverkehr begünstigen, ist allerdings nur schwer quantifizierbar. Eine Elektrifizierung der Fahrzeugflotte bewirkt ausserhalb des Stadtgebiets unmittelbar eine Reduktion der indirekten THG-Emissionen während dem Betrieb der Fahrzeuge. Falls jedoch innerhalb der Stadtgrenzen eine Verlagerung auf den öffentlichen Verkehr stattfindet, bedeutet dies nicht automatisch, dass auch ausserhalb der Stadt mehr öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden.
Ziele
M5 Die jährliche Wegdistanz ausserhalb des Stadtgebiets mit MIV pro Einwohner*in nimmt ab.
M5 Der Anteil teil- und vollelektrifizierter Personenwagen im Besitz der Stadtbevölkerung nimmt zu.