G2 Der Wärmeenergiebedarf aller Gebäude auf Stadtgebiet sinkt um 20 % gegenüber dem Mittelwert 2018–2022.

G2 Reduktion des Wärmeenergiebedarfes
Zur Reduktion von direkten THG-Emissionen
Dieses Handlungsfeld beschreibt die Ziele und Massnahmen, um den Wärmeenergiebedarf zu senken. Damit für den Ersatz von fossilen Heizungen genügend erneuerbare Energie und Wärme aus Abfall oder Abwärme vorhanden sind, muss der Wärmeenergiebedarf aller Gebäude bis 2040 um 22% gesenkt werden. Dies kann erreicht werden, wenn mehr bestehende Gebäude rascher energetisch saniert werden. Dank einem optimalen Betrieb der Gebäudetechnik kann zudem viel Energie eingespart werden. Der Wärmeenergiebedarf kann zusätzlich reduziert werden, indem die beheizte Gebäudefläche suffizient und effizient genutzt wird.
Die Stadt berät Liegenschaftseigentümer*innen, fördert energetische Sanierungen und Effizienzmassnahmen, stellt hohe energetische Anforderungen in Sondernutzungsplanungen und Arealüberbauungen – und sie geht mit gutem Beispiel bei den eigenen Immobilien voran.
Der direkte Hebel für die Reduktion der THG- Emissionen liegt bei den Liegenschaftseigentümerschaften – den privaten, gemeinnützigen und öffentlichen Bauherrschaften. Die Ziele können nur erreicht werden, wenn die Liegenschaftseigentümer*innen verstärkt ihre Gebäude energetisch modernisieren, den Betrieb der Gebäudetechnik optimieren, ressourcenschonend mit Flächen umgehen und Wärme zurückhaltend einsetzen. Die Stadtverwaltung schafft ergänzend zu Bund und Kanton die nötigen Rahmenbedingungen.
G2 Der Wärmeenergiebedarf aller Gebäude auf Stadtgebiet sinkt um 22 % gegenüber dem Mittelwert 2018–2022.
G2.1 Der jährliche spezifische Raumwärmebedarf des gesamten Gebäudeparks sinkt um 37 %.
G2.2 Der Flächenverbrauch beim Wohnen sinkt um 5%.
G2.3 Flächenverbrauch beim Nicht-Wohnen sinkt um 5%.